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Tag: 24. Mai 2022

Mehr Möglichkeit.

Mehr Möglichkeit.

ach man, ich sags ja nur ungern, aber .. ich war mal wieder viel zu voreilig. er hat nämlich jeden gelöscht, nacheinander, und am schluss sich selbst, weil er seinen account nicht mehr wollte. doch nicht zwölf. ich aber, weil ich sofort mein snapchat deinstalliere und beleidigt bin ohne mal mit ihm zu reden… ach man xD sieht man mal, wer hier die psycho bekloppte ist.

das erinnert mich an einen moment, als ich mal .. ich weiß gar nicht mehr wieso, aber ich hab irgendwie einen witz gemacht und meinte lachend: „ja, am ende blockierst du mich auf allen plattformen und ich seh dich nie wieder.“ er wurde ganz ernst und meinte: „das werde ich niemals tun. das verspreche ich.“

 

 

kennt ihr das, wenn ihr einen eintrag schreibt und plötzlich sagt ihr etwas und .. die zeit steht still und man starrt nur noch auf den letzten getippten satz?

 

wie man sieht, nimmt es mich noch sehr mit. ist jetzt nicht so, dass ich deshalb jeden tag heule, das gar nicht. genau genommen nicht ein einziges mal seit… ewigkeiten. seit dem bruch. aber es nimmt mich noch so sehr mit, dass ich nicht weiß, wie ich weiterschreiben soll, regelmäßig stocke, tippe und lösche.

normalerweise denke ich gar nicht zurück. das ist auch das gute daran, dass ich über die zeit kein tagebuch geschrieben habe, sonst wäre ich geneigt, das ständig nachzulesen. hat aber auch nachteile. vieles habe ich vergessen. und vieles behält man sich dann doch so im kopf, wie man es gerne möchte.

 

meine reaktion von gestern zeigt aber deutlich, was bezüglich dieser sache – oder sagen wir bezüglich ihm – tief in mir drin steckt. nämlich dass ich nie geglaubt habe, dass er etwas empfindet. und ich kann heute auch noch nicht so recht glauben, dass ich ihm irgendwie wichtig war oder bin, auch wenn er mir nie anlass dazu gegeben hat, so zu denken. ganz im gegenteil. aber er könnte und konnte es hundert mal sagen oder zeigen und ich hätte ihm nie geglaubt. oder sagen wir so, ich habe mich nicht getraut es zu glauben. tief im innern weiß ich es eigentlich, aber ich will es nicht an mich ranlassen. denn wenn ich es an mich ranlasse, tut es nur noch mehr weh. wenn man eine sache von vornherein schwächt mit worten wie: „ach, das ist eh nix besonderes“, „ist eh unwichtig“, „eh gelogen“, „macht sich eh was vor“, dann hat es keine so große macht über dich.

manches ist auch einfach egal. es ist egal, ob ich ihm wichtig war oder bin, oder er mir wichtig war oder ist. keiner von uns würde irgendetwas ändern wollen. und schon allein bei dem satz muss ich innerlich lachen, weil es so absurd klingt – als ob er das auch nur im ansatz jemals nur eine sekunde gewollt oder je dran gedacht hätte.

was ich aber glaube, was wir gemeinsam haben, ist, dass .. man sich manchmal gewünscht hat, es wäre anders. nicht anders, aber … hm. anders würde bedeuten, dass manches, was jetzt ist, nicht ist, und anderes wiederum hinzukommt. das meine ich aber nicht. mit anders meine ich einfach nur…. anders anders. ich denke, manchmal wünscht man sich einfach mehr zeit. mehr raum. mehr möglichkeit. mehrere leben.

 

da fällt mir ein dialog von – ja, ich muss es leider sagen – twilight ein.

du liebst ihn.
dich liebe ich mehr.
ich weiß.

 

suzaku

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