Déjà-vu.

Déjà-vu.

hello b*tches 😀 .. witzig, das ist meine normale… grußformel, wenn ich freunde anschreibe. also nur die guten freunde sind bei mir bitches, höhö. so geil, ich hab mal den backstreet mädels einfach so „hey bitches, was geht?“ in den chat geknallt und steffi so: „wieso nennst du mich ‚bitch‘?“ XDDDDD <3 .. und rebecca: „klar sind wir bitches <3“ .. XD so unterschiedlich sind die leute.

ich hab übrigens neulich einen strangen film gesehen, den hier:

ich sags euch, der film war…. strange. also es geht um ein pärchen, das ein haus kaufen will und daraufhin sich mit einem makler in einem neuen wohngebiet verabredet und das haus besichtigt. und in dem wohngebiet sehen alle häuser exakt gleich aus und anschließend kommen sie nicht mehr aus dem wohngebiet raus, weil es wie ein labyrinth aufgebaut ist. also das is so die .. einleitung. das is so ne sorte von film, wo fantasielose menschen sich zu tode langweilen und welche mit viel fantasie sich zu tode gruseln, weil der kopf einfach viel gruseligeres noch dazustrickt. tobi fand ihn rotzelangweilig und ich.. ich sags euch, ich hab mich eingeschissen XD .. also es passiert eigentlich „gar nix“, also damit meine ich, es werden keine arme abgerissen oder sowas, aber .. keine ahnung, der film war so hardcore brainfuck, ich hab mich schon lange nicht mehr so gegruselt wie bei dem film. und ich herzloses miststück grusel mich eigentlich bei gar nix lol. aber! das bedient irgendwie voll meine kindheitsängste. man hat doch als kind immer so.. ich sag mal, so fieber-albträume. und ich kann mich noch an drei träume erinnern, die ich immer wieder hatte, wenn ich krank war oder halt schlecht geschlafen habe. und einer davon war, dass ich eines morgens aufgewacht bin und alle menschen waren spurlos verschwunden. ich war der einzige, der noch da war. es waren auch keine anzeichen von verwüstungen oder irgendeinem ereignis, nö, die menschen waren einfach weg. in manchen versionen des traumes wars dann so, dass auf seltsame art und weise alle elektrogeräte sich wie von selbst eingeschaltet haben, egal, ob ich den stecker gezogen hatte oder ausgeschaltet oder whatever, die geräte haben sich immer wieder von selbst angeschaltet. und dieser film hatte irgendwie genau die gleiche atmosphäre und irgendwie die gleichen ängste bedient, von wegen, irgendeine größere macht, die einen offensichtlich beobachtet oder irgendwas höheres, dem man ausgeliefert ist oder die irgendwie was mit einem vorhaben und man hat keine ahnung, was noch kommt. gosh, richtig brainfuck.

und was gibts sonst so? .. eigentlich nicht viel. mein nummer 1 thema ist immer noch das zuckerfreie, auch wenn mich das gar nicht soooo einnehmen müsste, wie es das tut, da es relativ einfach ist. gestern gabs gemüselasagne, also mit dinkel-lasagne-platten, nicht weizen.

voll das essens-tb lol. und heute gibts gemüsegratin. ich sag ja, voll das essens-tb xD aber ich merke schon, dass ich irgendwie noch was machen „muss“, was so ein bisschen süß ist. wenigstens ein bisschen. das einzige, was ich wirklich esse, was irgendwie süßlich ist, ist frisches obst oder .. süßkartoffeln. sonst esse ich gar nix süßes mehr. im gegenteil, ich esse eigentlich lauter zeug, was ich gar nicht so mag, zum beispiel rucola (bitter find ich – wie die meisten leute – ewww), grüntee (kotz) oder den goldene-milch-latte mit zimt, kurkuma, pfeffer und ingwer. ich esse und trinke das auch alles, aber irgendwie mach ich das ohne.. wertung. keine ahnung. ich mag es nicht sonderlich, aber kotzen muss ich auch nicht grad von, also .. nehme ich es einfach komplett wertfrei zu mir. aber manchmal hätte ich schon gerne mal was süßes und da ich abends aber kein obst mehr esse, weil ich meinen „obst-bonus“ schon beim frühstück (fuck you, intervallfasten XD) verschieße, neige ich dazu, cashewkerne zu essen, weil die auch noch ein bisschen süß sind. nüsse und kerne sind ja okay, aber .. nicht fünf kilo jeden tag XD nya, mal schauen.

ansonsten… die nacht von vorgestern auf gestern kam so in der bsb-welt das gerücht auf, dass kevins mutter am wochenende verstorben sei. anscheinend hat ein neffe von kevin etwas auf instagram gepostet, aber da dieser ein privates profil hat (keine ahnung, wer dem folgt und wo dann quasi diese info den privaten kreis verlassen und zum fandom übergeschwappt ist), hab ich da jetzt auch nicht nachsehen können. im laufe des tages haben aber immer mehr fans irgendwas darüber gepostet und schlussendlich habe ich dann doch mal über google-suche die todesanzeige von einer zeitung aus kentucky gefunden. seitdem beschäftigt mich das und geht mir immer wieder durch den kopf. keine ahnung, woran sie gestorben ist, sie war 78. ich hatte schon länger die vermutung, dass irgendwas nicht stimmt, da kevin an silvester schon nicht beim skifahren dabei war, wo aber all seine freunde, inklusive seiner frau, waren. dachte halt, er wäre vielleicht krank oder sowas. aber da er mir (als einzigen fan) ja folgt und ich ihn somit auch auf social media sehen kann, ist mir aufgefallen, dass er in letzter zeit ziemlich inkognito ist. also nur noch selten online und wenn, dann ganz kurz. ich hatte vor zwei wochen auch eine story drin, die er zwar wie immer angeklickt, aber nicht drauf reagiert hat, was ich schon irgendwie seltsam fand, da er normalerweise schon drauf reagiert hätte.

seitdem ich es sicher weiß, denke ich eigentlich permanent dran. das ganze fühlt sich für mich wie ein déjà-vu an, weil erst vor etwas über einem jahr jemand aus meinem freundeskreis was ähnliches passiert ist (also dieser hat jemanden verloren, nicht dass einer meiner freunde gestorben ist) und es irgendwie die gleiche situation war. nur diesmal fällt es mir um einiges schwerer, etwas „dazu“ zu sagen, also… klingt doof, aber .. hm. ich meine, klar, wir sind alle nur fans, das ist ein celebrity, wir sind keine freunde oder so, und blah. die fans laden jetzt mehr und mehr beileidsbekundungen auf social media hoch und verlinken kevin da drauf. ich bin jetzt natürlich auch am überlegen, wie ich es machen werde, aber.. nya. also son post verfasse ich ned. sorry, aber .. nee, das .. find ich… seltsam. das klingt jetzt doof, aber das wäre was anderes, wenn ich ein „normaler fan“ wäre, dann würde ich einfach in dem fanmob mitschwimmen, was posten und fertig. aber nachdem er mir so viel mehr aufmerksamkeit und „nähe“ schenkt, bin ich da irgendwie… drüber. klar, ich bin jetzt kein freund von ihm, omg, aber ich bin auch kein 0815 fan mehr. sondern irgendwas dazwischen, irgendwie so ne grauzone. deshalb hab ich keine ahnung, was ich da jetzt machen soll. also.. ich hab mir mal „vorgenommen“, abzuwarten, bis er sich selber dazu äußert, er wird ja sicher irgendwann mal was dazu posten, vorallem, nachdem jetzt immer mehr fans was hochladen, und .. da drauf würde ich dann was kommentieren. allerdings… was!? .. ich meine, son schrott wie „sorry for your loss“, das find ich halt hart unpersönlich, trocken, lieblos. aber übelst mords den roman will ich auch nicht schreiben, ich will sowieso nicht in den fokus von den anderen fallen, sondern eher undercover bleiben. ich meine, wie ihr sicher wisst, fällt mir sowas eigentlich nicht schwer, also irgendwas zu .. schreiben.. über .. gefühle und so. aber das is halt ein besonderer fall. ich will auch nicht zu persönlich werden, ich will ja nicht so tun, als wäre ich mords sein freund und mich aufspielen, das ist sowieso ne sache, wo man lieber gerne für sich und seine ruhe haben will, vorallem, wenn man sonst so sehr im fokus steht. dazu gehört auch, dass ich dem never ever privat schreiben würde, the fuck. ich meine, ich schreib dem schon nicht wegen weniger heiklen sachen privat, da würde ich DESHALB erst recht nicht irgendwas privat schicken, omg. deshalb eher .. kommentar zu einem post dann. wenn überhaupt ein post kommt?! .. wobei ich versuche mich deshalb nicht auch noch in panik zu reden, sondern erstmal davon ausgehe, dass er sich wirklich irgendwann öffentlich dazu äußert.

wobei ich natürlich nicht nur deshalb ständig dran denke, also nicht nur an „was schreibe ich?“, sondern halt auch so. ich denke an die stille, die jetzt in diesem haus herrscht. fühle mich wirklich wie vor nem jahr, als meine gedanken auch ständig bei jemand anderem waren, der ähnliches durchmachen musste. ich weiß auch gar nicht, was ich dazu groß sagen soll, außer, dass ich da ständig dran denke.

bei meinem kumpel da fiel es mir total „leicht“ irgendwas dazu zu sagen, und ich fand das auch gar nicht so .. furchtbar, was ich geschrieben habe. aber bei kevin.. also da fallen mir fünf trilliarden sachen ein und nix davon ist gut genug. auch wenn ich natürlich weiß, dass es ganz egal ist, was man in so einem augenblick dazu sagt. es ist und bleibt beschissen. tatsächlich wüsste ich auch gar nicht, wie ich damit umgehen würde, wenn bei mir jemand nahestehendes stirbt, also ich meine nicht mit dem tod an sich, sondern mit den jeweiligen beileidsbekundungen, da bei mir noch nie jemand richtig nahestehendes gestorben ist. also mir ist bewusst, dass das eine besondere situation ist und so, aber.. andererseits, klingt doof, aber ich denke, ich würde schon irgendwie einigermaßen „selber“ damit .. zurechtkommen. keine ahnung. ich bin mittlerweile sehr selten noch auf wirklichen input von anderen „angewiesen“, also ich fühle mich selten richtig hilfebedürftig. selbstverständlich frage ich schon auch andere mal um hilfe und sonst was, aber .. wenn dann keine „passende“ antwort kommt oder nicht rechtzeitig, mach ich sowieso fast immer mein eigenes ding. also selten ist wirklich etwas dabei, was mir tatsächlich HILFT. und ich denke, dass ich sogar in so einer außergewöhnlichen situation genauso wäre.

was mich jetzt wirklich fett aus der bahn werfen würde, wäre, wenn tobi unerwartet versterben würde. das … kann ich mir gar nicht vorstellen. ich glaub, jeder andere mensch, … woah, das klingt jetzt so heftig, aber bei jedem anderen menschen werde ich es .. irgendwie überleben. aber wenn der partner geht… hm. das erinnert mich so an einen satz, den ich mal in einer dokumentation gehört habe und ich war irgendwie total .. „positiv überrascht“ (auch wenn das in dem zusammenhang seltsam klingt), wie .. perfekt das einfach passt und dass das jemand auch so sieht und empfindet. und zwar meinte da mal eine person sowas ähnliches wie: „wenn dein vater stirbt oder deine mutter, geschwister oder irgendjemand anderes, der einem nahesteht und den man liebt, dann… ist es schlimm und furchtbar. aber selbst, wenn man dieses schlimme gefühl trotzdem in sich trägt, irgendwann geht man auch wieder nach hause und dann fängt es langsam an, wenigstens für eine kurze zeit im alltag okay zu sein. wenn aber dein partner stirbt, lauert der tod permanent bei dir zuhause und dein alltag kommt so nie wieder.“ das war, wenn ich mich recht erinnere, eine frau, die das sagte, die schon mehrere schicksalschläge hinter sich hatte, ich glaube, die eltern sind zuerst an krankheit oder sowas verstorben und dann der partner an einem unfall. und ich fand das so „beeindruckend“, dass .. ja. dieser vergleich zwischen partner und eltern. keine ahnung. weil ich das halt auch immer irgendwie so empfunden habe. aber klar, das is immer individuell, is ja alles nur meine eigene empfindung. und klar, mit verstorbenen kindern ist das auch nochmal was anderes.

ach keine ahnung, wie ihr seht, das beschäftigt mich. ich weiß so vieles, was ich sagen könnte und gleichzeitig nix, weil nichts gut genug ist. und ich fühle mich auch so .. egozentrisch, ich-bezogen, selbstsüchtig, keine ahnung, weil ich mir so gedanken mache, was ICH unbedingt schreiben werde. ich meine.. es gibt ja wohl wichtigeres als mein dämlicher kommentar dazu, nämlich die sache selber! .. der wird den kommentar lesen und sich gar nix dazu denken, sollte also total wurscht sein, was ich da für tuttifrutti in den blöden SOCIAL MEDIA KOMMENTAR schreibe, weil der einfach .. UNWICHTIG WIE ARSCH is. ich bin sowieso einfach ein NIEMAND für ihn, von daher total BUMS, was ich sage, aber .. seriously, jeder an meiner stelle würde sich den kopf zerbrechen. sogar die backstreet mädels, die normal alles locker sehen, meinten direkt: „oh fuck, was wirst du dazu schreiben?“ .. ja puh. weiß nicht. und was mich an der sache da auch irgendwie wurmt (auch wenns doof is, dass es mich wurmt), ist, dass ich normalerweise in solchen sachen gut bin. normalerweise bin ich diejenige, die wegen sowas angechattet und um hilfe gebeten wird. aber aufgrund des „seltsamen“ verhältnisses, weil ich bei kevin eh nie weiß, woran ich bin, ist es… ach keine ahnung.

mehr gibts nicht zu sagen. war ja auch genug für heute.

suzaku

Ein Gedanke zu „Déjà-vu.

  1. Das hört sich doch gut an: „ich weiß so vieles, was ich sagen könnte und gleichzeitig nix, weil nichts gut genug ist.“ LG und PS: Bei dem Film hätt ich mich auch gegruselt. Da bin ich mir aufgrund deiner Beschreibung ziemlich sicher.

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