Läuft bei mir.

Läuft bei mir.

keine ahnung, was gestern los war, ey.

am freitag waren tobis motorradfreunde zum grillen da. eine davon hat mich dann den halben abend zugelabert, nachdem wir es kurz von unserem firmenlauf hatten, wo ja auch mein chef mitläuft, dass ich doch da auch teilnehmen sollte.

„alter, das sind 10km!? XD einen fetten scheiß mach ich da mit, ich hab in der schule nicht mal die 800m geschafft XD“ sie meinte dann, dass man da doch noch fünf monate zeit hätte, der lauf wäre doch erst ende september und bis dahin schafft man doch locker die kondition so weit aufzubauen, dass man die 10km gut schafft. – „ich WILL das nicht mal, wieso soll ich da teilnehmen?!“ .. das thema kam im laufe des abends immer und immer wieder auf, diese eine meinte dann da, dass man beim laufen so… freiheit spürt und hinterher total stolz ist und blah, und ich solle das doch mal ausprobieren, ich würde mich hinterher total befreit fühlen. achso. ich fühle mich ja eher befreit, wenn ich .. mich abschminke und in gammelklamotten auf dem sofa liege, anstatt irgendwo einen schotterweg mit insekten im gesicht entlangzusterben.

aber ich gebe zu, das erste mal richtig drüber nachgedacht, habe ich, als mich auf arbeit dieser eine, mit dem mein chef doch die wette am laufen hat, darauf angesprochen hatte und meinte: „komm, mach doch auch mit bei dem lauf. dann machst du ihn auch fertig, wie geil wäre das bitte?“ – alter. als ob ich den je schlagen könnte, nicht mal .. mit nem fahrrad XDDDD – „hallo!? du hast keine ahnung, wie scheiße ich im laufen bin, oder generell wie unsportlich.“ – der meinte dann auch, ich müsste halt ein bisschen trainieren und dann klappt das schon. ja genau. geeeeeenau. aber um ehrlich zu sein, da hat mich schon die .. neugier gepackt. nicht wirklich der ehrgeiz, den zu schlagen, weil lol, hallo, jetzt wirklich ganz ganz ganz im ernst, den werde ich in tausend trilliarden unendlich vielen jahren nicht schlagen. aber ich war eher neugierig, ob ich a) das schaffen würde und b) in welcher zeit. ob ich echt so beschissen bin, wie ich immer dachte und wie meine sportlehrer mich immer dumm von der seite angemacht hatten. aber hallo, nee, ich werde niemals draußen irgendwo.. rumlaufen lol. n alten scheiß.

da muss ich sagen, da greift wieder meine.. sozialphobie. also gut, das ist dann doch zu hypochondrisch ausgedrückt, aber da hab ich so .. leichte hemmungen. ich würde niemals, niemals, niemals hier.. von zuhause aus loslaufen, mit sportklamotten und… joggen. lol. niemals. wenn leute mich sehen und so. am schlimmsten noch, meine NACHBARN. vorallem nachbarn, die mich kennen, wie meine arbeitskollegin lol. ja, ich weiß, man legt da viel zu sehr den fokus auf andere und als ob da irgendjemand überhaupt irgendetwas denken würde. das ist wie… leute, die angst haben, vor anderen in der discothek zu tanzen. keine sau achtet da drauf, wie man tanzt und selbst wenn es irgendjemand tut – wayne man!? .. aber genauso wie es eben anderen mit tanzen geht oder mit singen oder mit sonstwas, gehts mir mit.. sport. vorallem sport, den ich noch nie gemacht habe und den man irgendwie .. alleine macht. vor anderen. gott, was habe ich mich zum beispiel auch überwinden müssen, als ich 2012 alleine ins schwimmbad gegangen bin. das gehört für mich auch zu solchen sachen, wo ich mir blöd vorkomme. alleine ins schwimmbad und dann da schwimmen. zumal ich schwimmen sowieso überhaupt nicht kann. und ich muss auch sagen, ich würde mich da heute wieder genauso überwinden müssen. alleine ins schwimmbad. keine ahnung. alleine ins kino, da hab ich wiederum kein problem mit. das musste ich als 14jährige sowieso, denn nach dem dritten mal wollte keiner mehr mit mir titanic gucken xD

nun ja. demnach muss ich hier nicht mal unbedingt meinen inneren schweinehund, was die faulheit bzgl. der eigentlichen sportlichen aktivität angeht, bezwingen, nein, sondern viel mehr den schweinehund, der meine psyche triggert. ganz komisch in irgendwelchen.. sportklamotten das haus verlassen, mit laufschuhe, oh gott. und dann sehen die leute einen und wenn man dann nicht mehr kann, dann keucht man da gehend vor sich her, und schwebt nicht leicht wie eine feder joggend und springen, anmutig, über stock und stein. zumal ich auch sagen muss, ich fühle mich in typisch sportlicher funktionswäsche richtig.. verkleidet lol. also ich hab zwar sowas für den urlaub, aber jedes mal, wenn ich das dann tatsächlich trage, fühle ich mich befremdlich. ich bin einfach kein sportler. ich kann sowas nicht und ich fühle mich dabei unwohl (nicht mal unbedingt wegen der sportlichen aktivität, sondern rein wegen dem psychodings, ne?). das ist das gleiche wie beim kochen, oder viel mehr beim braten. ich kann nichts anbraten. ich fühle mich dabei .. unfähig und dumm lol. gott sei dank muss man als veganer kein fleisch anbraten, das wäre so für mich die ultimative hölle, irgendein fleisch anzubraten. keine ahnung, was man da an fett nimmt, wie heiß man das machen muss, muss man sonst irgendetwas beachten, keine ahnung!? heute kann ich mich hinter dem veganismus verstecken und sagen: „tja, sowas bereite ich nicht zu. brat dein leichenteil selber.“ lol noch ein punkt mehr, weshalb ich nie wieder zum „normalo“ werde. XD

gestern saß ich dann so auf der couch, tobi war nicht zuhause, weil der motorrad gefahren ist und bei seinem onkel irgendwie netzwerkblabla einrichten musste, also würde er vor abends um frühestens acht nicht wiederkommen. ich langweilte mich und schrieb mit monobraue im whatsapp, die fragte, wie es denn neulich so war mit tobis motorradleuten beim grillen. ich erzählte, dass es den halben abend nur um diesen 10km-firmenlauf ging und sie meinte sofort: „ja, dann auf! mach mit!“, lachte aber sofort los, weil die genau weiß, wie ätzend und scheiße ich a) sport und b) laufen finde. wir unterhielten uns dann ewig und ich erzählte halt auch ein bisschen von meinen hemmungen bzgl. dem „anderen denken, ich bin doof“, was joggen angeht. ich muss auch ehrlich sagen, ich weiß auch gar nicht, warum ich das so auf joggen beziehe. ich hätte da jetzt auch kein problem damit, in einen verein einzutreten und das erste mal.. keine ahnung, tennis zu spielen. ich glaube, das liegt hauptsächlich daran, dass man das alleine macht. sprich, alles, was man tut, ist das produkt von einem selber. wenn ich mich jetzt zum beispiel viel zu warm anziehen würde, würde ich sofort denken, die anderen denken, wenn sie mich sehen: „ist die blöd, warum zieht die sich so dick an? schwitzt die nicht übelst ab?! die fällt doch gleich um mit einem hitzschlag..“ – während alles, was mit .. vereine, tennis, etc zu tun hat, irgendwie das produkt einer gruppe ist. man muss ja irgendwie zusammenarbeiten. deshalb hab ich auch keine angst, alleine ins kino zu gehen. ich muss ja nur ein ticket kaufen und mich da reinhocken. muss ja nichts machen bzw. kann nichts machen, was meine vermeintliche dummheit aufzeigt. während beim schwimmen.. da schaffe ich nicht mehr als fünf meter am stück, weil ich einfach viel zu verkrampft schwimme wegen meiner wasserphobie. und wenn ich dann nach fünf metern aufhöre und an den rand schwimme, um mich auszuruhen, denke ich mir innerlich auch, die anderen würden denken: „meine güte, is die zu dumm zum schwimmen? kann nicht mal eine bahn am stück…“ wenn dann jemand anderes dabei ist, dann kann ich das quasi offen aussprechen und sagen: „haha, ich weiß, dass ich das nicht kann, weil dies und das..“ – dann würden die leute ja zumindest hören, warum ich dieses und jenes nicht kann und dann isses wieder okay. und ja, jeder, der so eine angst hat, weiß natürlich logisch, dass die leute um einen herum in der regel keinen furz auf einen selber geben, sondern ihre eigenen probleme haben. aber nun ja. so sind halt phobien und ängste. nicht rational.

und so lag ich also auf der couch, schrieb weiterhin mit monobraue, welche auch gerne sport machen wollte, sich aber nicht aufraffen konnte – bei ihr aber nur aufgrund von faulheit wegen der körperlichen aktivität eben.

naja, ich hab dann zumindest mal meine sportsachen rausgeholt, das zeug hab ich ja. ich hab sogar laufschuhe, die hatte ich mir damals für die klinik kaufen müssen. nicht die besten, aber egal, bin ja eh kein läufer, und ich würde heute definitiv nicht laufen, denn .. ich bin ja nicht in der gruppe, wie damals in der klinik. und in der klinik isses sowieso nochmal was anderes, da spricht jeder über seine ängste und jeder hat vor irgendetwas anderem schiss. aber man kann ja mal die sachen rausholen. man kann sie auch mal anziehen und im spiegel gucken, wie verkleidet und dämlich man aussieht. ja, man sieht verkleidet aus. dämlich aber nicht mal, weil man sieht sogar richtig sportlich aus, hui. schaffe zwar keine zwei meter am stück, aber immerhin sieht es so aus, als könnte ich das.

um das outfit zu komplettieren, mal die kopfhörer und die sonnenbrille geholt. hmm hmm. so sähe ich also aus, würde ich rumlaufen. aber nee. draußen? .. oh gott. der nachbar wäscht gerade sein auto. nee, da muss ich ja an dem vorbeilaufen. und mit dem outfit sieht er sofort, was ich vorhabe. oh gott. niemals.

„komm, du wohnst so toll am stadtrand, wenn du da raus aufs feld läufst, da sieht dich kein schwein“, dröhnte es aus meinem handy. whatsapp sprachnachricht von monobraue. – „ja aber hallo? ich wohne im.. WOHNGEBIET. nee ey, da muss ich ja an nachbarn vorbeilaufen. die sehen mich. und was is, wenn ich dann nach zehn minuten mit hochrotem kopf da wieder vorbeilaufe? die lachen ja und denken sich: ‚ahahahaha, die alte is aber nich lang gelaufen..'“ – „dann spazierst ganz normal aus dem wohngebiet raus und wenn keiner mehr zu sehen ist, läufste los. wenn du dann später wiederkommst, spazierst du ganz normal zurück und sooooooollte je einer irgendetwas überhaupt über dich denken, dann denken sie nur: ‚oh die frau fenz, die war spazieren, soso.‘ – und das wars!“

mhm. die frau fenz, die war spazieren. ganz ehrlich. ich weiß, wie dumm sich dieser ganze eintrag anhört, aber.. ja. dieser satz, der hat mir so richtig .. erleuchtung gebracht bzw. die angst genommen, keine ahnung. muss aber sagen, dass es trotzdem ne riesen überwindung war, allein nur daran zu denken, in diesen klamotten und mit diesem „grund“ das haus zu verlassen. aus dem haus gehen, um zu joggen. lol. das klingt so ganz und gar nicht nach madame de fenz. chips und sofa. das klingt nach mir. nichts, bei dem man sich blamieren kann.

aber gut. ich bin dann mit einem unüberlegten schwung raus und knallte die tür hinter mir zu. tja. jetzt war ich schon draußen. noch peinlicher wäre es ja, wieder reinzugehen. also, arschbacken zusammenkneifen und zumindest aus dem wohngebiet laufen. ok, schön beschäftigt am handy noch getippt, während ich an tausend trilliarden nachbarn vorbeigekommen bin, das wetter war ja schließlich herrlich. leute am grillen, bei der gartenarbeit, kinder, die mit kreide den boden bemalen, leute, die mit ihrem hund spazieren gehen und wieder welche, die ihre winterreifen gewechselt haben. herrlich. jetzt kennt mich also das ganze wohngebiet. als sportskanone. schön.

also hoch aufs feld, oh, den hügel da, den gehe ich noch, ehe ich meine schlaue runtastic app und somit auch das joggen starte. müssens ja nicht gleich übertreiben. ok, hoch oben auf dem hügel. ich sehe hinter mich, viele häuserchen, aber kein schwein mehr zu sehen. weit und breit nur felder. gut. jetzt kann ich loslaufen. und zack, da bin ich losgelaufen. wie eigenartig. ich bin noch nie draußen joggen gewesen. wie komisch das ist. da rumzulaufen, wie so ein spast. ziemlich bizarre bewegungen.

und wie man mich so kennt, habe ich vorher natürlich alles ausführlichst im internet recherchiert. empfohlen wird fürs erste zwischen gehen und joggen abzuwechseln. ok. am anfang fiel mir das noch echt leicht. schon als ich dann gehen sollte, dachte ich mir: „voll cool, hätte jetzt eigentlich noch weiterjoggen können, aber gut, jetz gehste, wie eben planmäßig.“ und so .. lief das erstmal. es war merkwürdig. ich war also total alleine, die sonne schien zwischen den leichten wolken hindurch, es ging ein angenehmes lüftchen, weder schwitzte, noch frierte ich, in meinem ohr dröhnte davina mit ihrem cover „too good at goodbyes“, es war genau genommen ein perfekter moment fürs laufen.

okay, das ganze funktionierte dann so .. fünfzehn minuten und dann war ich am SACK. ich erstickte und keuchte vor mich her, und spätestens von dem augenblick an war mir SCHEISSEGAL, wie ich aussehe und was andere von mir denken würden. irgendwann erreichte ich dann einen wald, durch den ich auch noch lief, okay, durch den ich hindurchstarb, und als ich aus dem wald wieder rauskam, sah ich in der ferne einen mofafahrer. oh gott. jetzt bin ich schon so kaputt, jetzt kommt doch noch einer, der mich sieht. muss das sein? .. hätte der nicht vorher an mir vorbeifahren können? – nö! .. je näher er mir kam, desto mehr achtete ich auf meine eigenartige aktivität, die ich hier tat, und je näher ich ihm kam, desto mehr erkannte ich seine umrisse. es war gefühlt ein 200kg-teenie auf seinem kläpprigen alten mofa, das schier unter der last zusammenbrach. also pffff, VOR DEM brauch ich mich sicherlich nicht schlecht fühlen, und selbst, wenn ich mich vor überanstrengung vor seinem mofa übergebe. er blieb an einer kreuzung stehen, um irgendwas auf dem handy zu tippen, ich nahm mir vor, bei meinem abwechselnden „joggen und sterben“ und „gehen und sterben“ schön an ihm vorbeizujoggen. elegant wie eine feder (*hust*) tänzelte ich an ihm vorbei, innerlich dachte ich, ich krepiere gleich und kotze vor erschöpfung meinen rechten lungenflügel aus, er sah zu mir hoch, guckte mich böse an, als ob er denken würde: „jaja, du super sportskanone, bist bestimmt so ne olle blogger-bitch und postest deine wahnsinnsleistung sicherlich gleich auf instagram, direkt mit deinem grünen smoothie bowl“, während ich mir dachte: „wenn du wüsstest, wie dämlich ich mir gerade vorkomme.“ tja. als der dann nicht mehr in sichtweite war, erstmal wieder keuchend nur gegangen… und dann … oh gott. ich seh vor mir, ganz weit in der ferne eine gruppe.. eine größere gruppe. whatthefuck. bitte lass die da vorne an der kreuzung abbiegen. nein, tun sie nicht. was waren das dann für welche? ich sag euch, was für welche das waren 8D .. das waren so circa 30 mann mit einem bollerwagen voller alkohol, alle gekleidet in einheitlichen saufshirts, einer mit megafon. herrlich. also erstmal so lange es ging noch weitergegangen und als die dann in näherer sichtweite waren, dachte ich mir nur: „ok frau fenz. selbst, wenn sie danach ohnmächtig zusammenbrechen, vor denen wird gejoggt!“ kurz vorm kreislaufkollaps also wieder angefangen zu joggen, plötzlich höre ich es schon vor mir durch meine kopfhörer hindurch mega laut gröhlen: „ACHTUNG LEUTE, DA VORNE KOMMT EINE JOGGERIN.“ wohooo, eine joggerin. wie sportlich. wie instagrammmäßig. und als wir dann auf einer höhe waren, klatschten alle in die hände und der typ gröhlte rhythmisch durch sein megafon: „GO GO GO!“ .. lol. in meinem kopf hallte monobraues sprachnachricht nach: „wenn du da raus aufs feld läufst, da sieht dich kein schwein.“ errrr ja. doch. ich hab sogar meine eigene fancrew da draußen aufm feld. und damit meine ich nicht die mücken, die ich beim keuchen einatme.

 

aber! wieder oben bei meinem anfangshügel angekommen, konnte ich die runtastic app öffnen und meine erste aktivität verzeichnen: 5km in 41min. BÄM ALTER.

mein chef läuft übrigens 10km in 44min. schön. da muss ich ja nur noch doppelt so schnell werden und doppelt so viel durchhalten XD läuft bei mir, im wahrsten sinne des wortes.

jedoch, wie wir so schön wissen: life begins at the end of your comfort zone.

keine ahnung, ob ich echt an dem lauf mitmache, aber ich werde jetzt mal versuchen, drei mal die woche zu laufen. bis ich die zehn kilometer schaffe, und zwar ohne gehen und joggen abwechselnd, sondern nur joggen. ich hab mich sogar bei facebook in einer ganz tollen laufgruppe angemeldet und die meinten, bis september schaffe ich das locker, 10km unter einer stunde zu laufen. aha. na mal sehen. wenn ich nicht mindestens einmal 10km in 55min schaffe, dann laufe ich da nicht mit. von 89 teilnehmern laufen das nämlich 83 in unter einer stunde. und so viel stolz hab ich noch, dass ich nicht unter den letzten sechs sein will XD ja blabla, dabei sein ist alles, ich weiß. das is ein spruch von verlierern XD ich mache nur wo mit, um zu siegen LOL. und siegen heißt für mich in dem fall unter 55min.

aber alter, schaffe es eh nicht, gegen meinen psycho-schweinehund anzukämpfen. als ob ich irgendwo mitlaufen würde, wo man mich nicht nur zufällig sehen könnte, sondern wo leute extra hinkommen, UM einen anzusehen. pfffff XD n alten scheiß. nein nein. bei sowas merkwürdigem möchte ich nicht beobachtet werden.

laufen. pff. bizarr.

 

fenza.

17 Gedanken zu „Läuft bei mir.

  1. Ich habs auch mal mit Laufen versucht. Und ging mir auch so. Das unangenehmste war die Angst, beobachtet zu werden. Außerdem hab ich auch Angst vor Hunden. Aber wenn ich in der Nähe von den Wohnanlagen war, hatte ich dauernd das Gefühl, die gucken bestimmt jetzt alle aus den Fenstern und schauen, wie ich laufe, so von weitem. Ich hab dann irgendwann wieder damit aufgehört, weil ich gemerkt hab, wie es mich psychisch unter Stress setzt. Auch wegen den Hunden. Jedesmal ein Theater, wenn einer vorbei kommt. Naja. Jetzt hab ich nen Crosstrainer. Benutze den aber auch nicht so oft…

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    1. haha, einen crosstrainer hab ich auch. der dient ganz hervorragend zum wäsche aufhängen, besonders die bettlaken spannen sich super darüber 😀 und ja, in der nähe von wohnanlagen würde ich niemals joggen. hut ab, hätte ich mich nie getraut!

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  2. Ich mußte gerade so lachen bei Deiner Beschreibung…….
    Mir ist bei meinen Laufanfängen früher gar nicht selten ähnliches geschehen.
    Einmal wurde ich nicht nur angefeuert, sondern so ein Typ lief mit seinem Bier in der Hand bestimmt einen Kilometer mit.
    Und einmal überholte mich eine Gruppe Rentner. Joggend und plaudernd.
    Bei fast 40 Grad. Ich mußte längst Schrittempo gehen, und die weißhaarigen unterhielten sich beim Laufen noch locker……
    Aber 10 km sind machbar, nur Mut.

    1. oha, das mit den rentnern ist bitter xD ich glaube, da wäre ich weinend zusammengebrochen xD
      danke dir, ich glaub das mit den 10km zwar erst, wenn ich es sehe – aber .. dann werde ich es wohl sehen müssen XD

  3. 5 Kilometer sind für den Anfang doch super! Und joggen ist nicht peinlich… mit ’nen Bollerwagen voll Alkohol rumlaufen, das ist peinlich. 😉

  4. Ich musste gerade auch sehr lachen, ich fühle mich absolut wiedererkannt. 😀 Ich. Hasse. Joggen. Zu Schulzeiten habe ich die 800 m -Strecke ach immer nur mit Mühe und Not überlebt, von den Zeiten fange ich gar nicht erst zu sprechen an. 😀 Eine ehemalige Kollegin wollte mich auch ständig überreden, einen Firmenlauf mitzumachen, das waren sogar nur 5 km. Im Leben nicht. ^^

  5. Mensch – Du läufst wirklich. Dazu viel Erfolg. Und danke für den Eintrag – mal wieder herzhaft gelacht bei u. a. : „… denn nach dem dritten mal wollte keiner mehr mit mir titanic gucken xD“

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