Unmöglich.

Unmöglich.

sonntagvormittag, 10:52 und eigentlich habe ich gar keinen großen bock, tagebuch zu schreiben, wenn ich ehrlich bin. aber ich habe gerade sonst nichts zu tun. tobi ist oben und der will heute einen chilligen machen, weil er die letzten wochenenden immer so viel gearbeitet hat, das heißt, der wird erstmal so drei, vier stunden mit zocken beschäftigt sein. wobei ich sagen muss, wir würden sonst auch nicht wirklich groß am sonntag zeit miteinander verbringen, generell am wochenende geht jeder so seinem eigenen hobby nach und nur zum essen treffen wir uns lol.

gestern ging es mir nicht so gut. was heißt „nicht so gut“, um ehrlich zu sein, ging es mir so beschissen wie schon seit ewigkeiten nicht mehr. ich glaub, wie es mir nur einmal in den letzten jahren sonst ging. mehr oder weniger weiß ich schon warum, ich bin am freitagabend mit einem schlechten gefühl eingeschlafen, worüber ich jetzt hier aber nicht schreiben will, da es mein „geheimes“ thema angeht. normalerweise .. wäre das aber keine große sache gewesen, aber dann habe ich die nacht von freitag auf samstag so scheiße geschlafen, ich hatte sagenhaft drei albträume hintereinander. wo eigentlich einer schon relativ selten ist. zumindest mittlerweile. der erste traum war irgendwie der schlimmste, das ist auch etwas, was ich immer wieder in verschiedenen „ausführungen“ geträumt habe. und zwar hatte ich irgendwie haustiere, hamster, und die haben sich immer mehr vermehrt und ich konnte das gar nicht wirklich stoppen, sodass ich zum schluss zwei große käfige und ein terrarium voller hamster hatte. und komischerweise war dann das terrarium mit wasser gefüllt und die hamster sind alle drin geschwommen und bekamen irgendwann schwarze flecken, was im traum dann ein aggressiver virus war und die hamster sind alle nacheinander gestorben, aber.. eher.. nicht so ästhetisch. die schwarzen flecke haben die hamster alle säureartig zerfressen und die dinger sind übelst leidend, zuckend dahingesiecht. ich habe sie dann alle versucht aus dem terrarium zu nehmen und sie irgendwie zu „retten“, obwohl der virus so aggressiv war, dass ich angst hatte, dass ich das zeug dann auch an meinen händen habe und die restlichen auch alle damit anstecke. ich weiß noch, ich bin dann nur total verzweifelt vor diesen käfigen und dem terrarium gesessen und habe gesehen, wie die armen dinger alle leiden und ich gar nichts tun konnte, noch dazu habe ich mich schuldig gefühlt, dass es überhaupt so weit gekommen ist und die dinger sich alle so wild vermehrt hatten. nach diesem hamstertraum bin ich nachts aufgewacht, es war irgendwann zwischen eins und zwei und hatte voll das gefühl von panik, so, wie ich es eigentlich nur aus zeiten von vor der klinik kenne. ich glaube, nach einer stunde oder so bin ich auch wieder eingeschlafen. der nächste traum war nur geringfügig besser, da ging es darum, dass ich vor meinem alten elternhaus stand und da lief dann eine riesen vogelspinne rum mit so einem meter durchmesser und die warf dann immer mehr kleine baby-vogelspinnen in der größe von normalen vogelspinnen. die spinnen sind dann aber direkt nach der geburt alle sofort eingegangen und sind, wie tote spinnen ja üblich, in sich zusammengezogen.. vor dem haus war dann eine art hügel und unten am hügel begann ein wald. und aus diesem wald sind lauter eichhörnchen, marder, füchse und all sowas gekommen und haben die ganzen toten spinnen gefressen und sind daraufhin auch zuckend und winselnd qualvoll krepiert. die „mutterspinne“ hüpfte wild durch die gegend und gebar immer mehr tote spinnen, die mutter schien auch irgendwie zu leiden und es kamen immer mehr vögel und andere tiere aus dem wald, die an diesen toten spinnen verendet sind. auch hier war ich total hilflos und verzweifelt und mir blieb als einzige idee, dass ich die mutterspinne töten musste, was mir dann aber auch leid tat. ich weiß noch, dass ich mit einem großen stock auf die mutterspinne eingestochen habe und einfach nur wild drauf rumgehackt habe, mutter und tausende babyspinnen waren ein sterbender brei. das eigentliche „ende“ von dem traum habe ich nicht mehr mitbekommen, da bin ich dann aufgewacht. und der letzte traum war auch eher unschön, die kulisse war eine ähnliche wie im zweiten traum, alles war.. waldig, dreckig und die ganze atmosphäre war rot eingefärbt, es sah aus, als würde in der nähe ein vulkan explodieren. zumindest hatte alles die aura von gefahr und untergang. tobi war auch da und ebenso meine mutter. tobi und ich hatten im traum einen hund, der eher so ein streuner-mischling war, tobi stand weiter weg, meine mutter neben mir, wieder vor unserem alten haus. der hund etwas weiter weg in der nähe des waldes und war ein abgetrenntes, scharfkantiges löwenbein am fressen. meine mutter hat mich irgendwann zur sau gemacht und gemeint, ich soll mich mal um meinen scheiß hund kümmern und ich total verwirrt: „hä, warum? was ist mit meinem hund?“ und sie zeigte etwas weiter weg auf ihn, wo er dieses bein am fressen war, und meinte: „na guck doch selbst!“ .. ich bin daraufhin zu dem hund gelaufen und hab bemerkt, dass er nun nicht mehr sitzen an dem bein am knabbern war, sondern dass er versehentlich den scharfkantigen knochen durch seinen hals gerammt hatte und der knochen aus seinem mund wieder rauskam. er winselte und versuchte den knochen von seinem kiefer zu lösen und daraufhin hat er seine pfote durch die wunde direkt in den offenen kiefer gerammt und festgeklemmt. er riss sich also mit der eigenen pfote die wunde immer mehr auf, indem er versuchte, wieder frei zu kommen. ich bin dann gleich hin und hab verzweifelt, heulend versucht, den knochen und die pfote aus seinem kiefer rauszukriegen, meine hände waren voller blut und ich wurde auch immer panischer, weil sich alles so verkeilt hatte, dass ich nur noch zusehen konnte, wie der hund wohl langsam verbluten würde. ich habe panisch nach tobi geschrien, mehr weiß ich nicht mehr, dann bin ich aufgewacht.

 

ich glaube nicht, dass die träume irgendetwas mit meiner gestrigen gemütslage grundsätzlich zu tun hatten. hilfreich für eine bessere laune waren sie aber trotzdem nicht.

 

ich hatte dieses gefühl seit der klinik nie wieder, vielleicht sogar seit 2007, wo es mir so schlecht ging, die zeit des hungerns, aber gestern habe ich mich erstmalig seit … seit einem anderen leben wieder wie der nutzloseste dreck gefühlt, der jemals existiert hat. ich weiß noch, .. das war wirklich zu 2006, 2007 rum, da ging es mir so schlecht, weil ich einfach.. ich war. wow, das schien mir so viele jahre so weit weg zu sein. ich meine, das war es auch und heute ist es das auch wieder. wie aus einer anderen parallelwelt. aber gestern ging es mir einfach nur so schlecht. ich kann nichts und ich bin nichts. heute ist es komplett weg, gott sei dank, aber .. gestern, und auch 2006 und 2007, da tat einfach nur alles weh, da tut es einfach nur weh zu existieren. das ist ganz seltsam zu beschreiben, aber da belastet es einen einfach nur, dass man man selber ist, dass man so nutzlos, untalentiert, dumm, sinnlos ist. ich kann sterben und keinen würde es jucken. also, nicht gar nicht jucken, aber nach ein paar wochen wäre das auch wieder gut. zu wissen, dass man nichts hinterlässt, dass es ganz egal ist, ob man zwanzig oder achtzig wird. und damit meine ich nicht, dass es einem um die anderen leid tut, dass man nichts wert ist, sondern es tut dir um dir selber leid. ich meine, nicht, weil keiner um dich weint, wenn du krepierst, sondern .. weil man es selbst ein ganzes leben lang nicht geschafft hat, für sich selber mehr wert zu werden.

richtig schlimm wurde das gestern erst, witzigerweise eigentlich, als ich singen geübt habe und mich mal wieder an diesem dummen vibrato versucht habe. ich kann das überhaupt nicht und ich glaube auch, dass ich den niemals können werde. und leider finde ich beim singen genau den am schönsten. das is eigentlich das einzige, was ich lernen wollte und an dem tue ich mir am allerschwersten. ich habe dann irgendwann ein tutorial auf youtube geguckt, eigentlich habe ich schon zigtausend tutorials geguckt, um den dreck zu erlernen, aber irgendwie… erklärt es jeder anders, jeder total unterschiedlich, jeder nicht so richtig. und bei dem tutorial von gestern meinte die gesangslehrerin, dass … jeder es total anders erklärt, total unterschiedlich und jeder nicht so richtig. und warum ist das so – weil man das nicht richtig erklären kann, es muss einfach klick machen. sie hat das ganze dann verglichen damit, dass man auch erlernen kann, wie man nur eine augenbraue hebt. man muss sich immer wieder vorstellen, wie man nur diese eine augenbraue hebt, immer und immer wieder, auch wenn man es eigentlich gar nicht kann. und irgendwann.. zack, da kann mans. wenn man sich also geraden gesang anhört, ohne vibrato, soll man die augen schließen und überlegen, was einem in den sinn kommt. bei ihr isses eine geradlinige autobahn. und wenn man dann gesang mit vibrato hört, klingt es wie eine überlandstraße mit leichten hügeln. und man selber solle nun schauen, was man damit verbindet. und immer und immer wieder daran denken, wenn man selber singt. und irgendwann, da denkst du an deine überlandstraße mit der hügeln und plötzlich.. da kommt der vibrato. das hat mich so demotiviert und runtergerissen, dass ich direkt zu heulen angefangen habe. denn alles, was ich da mache, das ist .. nicht richtig. genau diesen gedanken hatte ich nämlich selber schon und das, was ich da tue, das klingt.. scheiße und ist nicht richtig. und dann überkam mich das, was ich bestimmt die ersten fünfundzwanzig jahre meines lebens jede minute gefühlt habe: „was machst du da eigentlich? du machst dich nur lächerlich. willst singen lernen, oh man. glaubst du, du wirst irgendwann mal sängerin? haha, du kannst froh sein, wenn dich nicht alle auslachen, sobald du das haus verlässt. guck dich mal an, du bist einfach nur ein witz und machst dich schon seit jahren lächerlich, weil du .. sachen machst wie.. joggen gehen, singen lernen und all sowas. du stellst dich wie ein idiot an und das peinlichste daran ist, du merkst es nicht mal und machst auch noch weiter.“

ich hatte diese gefühl jahrelang bei so ziemlich allem. ich hatte so viele dinge, die mich einfach nur krass überfordert haben. zum beispiel.. ganz ehrlich, aber alles, was mit haushalt zu tun hatte. als kind musste ich das nicht machen, meine mutter war immer schnell genervt, wenn man irgendwas falsch gemacht hat und hat einen als dumm beschimpft und war genervt und sauer, weil man einfach nur sie bei der arbeit behindert. je älter ich wurde, desto mehr verlangte sie auf einmal, dass ich so dinge mache wie.. kochen und putzen oder so. ihr zumindest helfe. aber sie hatte mir nie gezeigt, wie man irgendwas davon macht, das klingt jetzt bescheuert, aber ich wusste noch nicht mal, wie man.. keine ahnung, wie man ein bad putzt. wäsche wäscht. etwas kocht. ich wusste gar nichts. und sie war immer sauer, dass ich ihr nie geholfen habe und schimpfte empört und abfällig bei jeder kleinigkeit: „weißt du nicht, wie man das macht!? das weiß doch jeder!!“, aber ich habe ihr nicht aus egoismus nicht geholfen, sondern weil ich diese beschimpfungen nicht ertragen habe, dass ich dumm sei. dann bin ich lieber ein egoistisches arschloch als dumm. alles ist besser als dumm sein. ich habe dann, natürlich aus schuldgefühlen, immer heimlich versucht ihr zu helfen, wenn sie einkaufen oder eben außer haus war, habe so gut ich es konnte und wusste versucht die küche zu putzen oder so. irgendwie halt. hauptsache, ich habe was gemacht. ich hatte auch immer panik, dass sie plötzlich heim käme und mich dabei „erwischt“, wie ich idiotenhaft versuche die küche zu putzen, immer mit diesem: „boah, weißt du das etwa nicht!?“ im nacken. und wenn sie da war, habe ich versucht so beschäftigt wie möglich für die schule zu tun, denn schule ging über hausarbeit, das war okay. wie ich es gehasst habe, wenn ich wegen irgendwas in die küche musste, wo sie gerade dort am arbeiten war. immer diese panik, es käme jetzt ein blöder spruch. wie ich es gehasst habe, zu wissen, dass meine mutter sich den rücken kaputt arbeitet vor lauter überforderung, aber nicht in der lage zu sein, ihr zu helfen, aus lauter angst vor.. ihr.

diese angst, irgendetwas vor anderen menschen zu tun, sei es nun.. keine ahnung, in besprechungen am tisch zu sitzen und etwas auf einem notizblock aufzuschreiben, wo jeder lesen kann, was ich in meinem hirn für „würdevoll genug, um die aufmerksamkeit eines gelben textmarkers oder um in kurznotizen aufgeschrieben zu werden“ halte, diese angst habe ich immer noch nicht zu eintausend prozent abgelegt und das werde ich auch niemals, denke ich. zu 99,98%, aber es wird niemals vollkommen unbeschwert sein.

 

nun ja. lange rede, kurzer sinn, mir gings gestern nicht so gut. wow, jetzt habe ich in über zweitausend wörtern ausschweifend beschrieben, was ich auch in sechs, sieben wörtern hätte beschreiben können.

 

„es liegt an dir, aus einer schlimmen sache, eine sinnvolle zu machen.“

 

ich habe gestern ein keyboard bestellt. mir egal. ich kann kein klavier oder keyboard spielen, ich kann noch nicht mal diesen komischen flohwalzer, den nun wirklich jeder kann. und vibrato singen werde ich in tausend jahren nicht können.

aber ein tag, an dem ich nur daheim sitze und heule, weil ich mich für den sinnlosesten dreck halte, den diese erde je gesehen hat, … den kann ich nur besser machen, indem er tag eins von etwas neuem ist. also habe ich gestern ein beschissenes keyboard bestellt, auch wenn ich nicht glaube, dass ich jemals klavier oder eben keyboard spielen können werde, aber .. dann setze ich mich hin und lerne ein dummes youtube tutorial. und wenn ich nur ein einziges, wirklich ein einzelnes simples lied spielen kann, dann hat sich das gelohnt.

für mich ist es etwas ganz magisches und etwas ganz unmögliches, aus einem instrument eine melodie rauszu….quetschen. das ist das gleiche wie .. zehn kilometer joggen. alter, das ist sowas ganz .. UNREALISTISCHES. wirklich. es gibt so dinge, von denen man selber weiß: „boah, also ha, das kann ich nie. also im ernst jetzt, NIEMALS.“ – jeder hat so dinge. das muss noch nicht mal was super .. schweres sein oder was super unmögliches.

bei mir waren das so viele dinge.

und um gleich das beispiel herzunehmen, was ich schon genannt habe.. zehn kilometer joggen. lol. ich habe als eine der allereinzigen in der realschule beim 800m-lauf eine fünf oder eine sechs – ich weiß gar nicht mehr, was damals die zulässig schlechteste note war, ich glaub, selbst, wenn man nur teilgenommen und elendige versagt hatte, durfte man keine sechs kriegen – bekommen hat. das letzte mal, als ich in der siebten oder achten den elendigen, verdammten 800m-lauf gelaufen bin, bin ich danach eine stunde lang während mathe auf dem klo gewesen und hab gekotzt. für mich war das immer ein unendliches mysterium, ein absolutes rätsel, wie andere .. zehn, zwanzig oder noch mehr kilometer am stück joggen können. einfach nur überhaupt fünf minuten permanent in bewegung sein können. bzw. nein…. dass andere das können, okay, aber ICH. ICH KANN DAS NIEMALS. niemals.

vorletzten winter bin 15km durch die schneelandschaft gejoggt. und ich habe das genossen und fand es entspannend, ich hätte noch stundenlang weiterlaufen können. auch wenn ich mittlerweile nicht mehr joggen gehe, obwohl ich es gerne würde, so war dieses eine mal mit den fünfzehn kilometern (normalerweise bin ich immer „nur“ zehn oder zwölf gelaufen, was aber auch schon krass für mich ist) sowas.. total… prägendes. ein stückchen: „du kannst alles.“ – wenn deine dir selbst gebauten mauern einreißen, ist es, als ob man die welt sein lebenlang schwarzweiß gesehen hat und sie nun plötzlich in farbe wahrnimmt. spätestens seit damals – und bis gestern – hatte ich nie wieder dieses gefühl, dass .. irgendetwas unmöglich ist. alles ist möglich. alles.

 

schminken.

gott, was hatte ich als teenager angst vor dem schminken. alle haben irgendwann angefangen, sich im gesicht anzumalen, aber … wie ihr wisst, habe ich angst, dass man mir meine dummheit irgendwie ansieht. und wenn man sich dämlich schminkt, ohooo, was wäre offensichtlicher? .. mittlerweile habe ich für fotoshootings geschminkt, die meisten finden, ich bin eine absolute tussi, weil ich mich so krass schminken kann und in ihren köpfen jeden tag stundenlang nur vor dem spiegel stehe und mich selbst am allerschönsten finde. ich habe meinen ehemaligen „ichs“ unter die arme gegriffen, mädels, die vor dem schminken den gleichen horror hatten, haben mich gefragt, ob ich ihnen helfen und ihnen ein bisschen was zeigen würde. – „so professionell wie du kann ich das nicht“, kommentare, die ich heutzutage random von irgendwelchen arbeitskolleginnen auf dem klo kriege. – ein absoluter irrsinn, wahnsinn, sowas zu hören. das hätte mal meine 17jährige version hören sollen, die sich nicht mal getraut hat, in der drogerie vor dem schminkzeug stehen zu bleiben, weil sich alle denken könnten: „was will die denn damit? .. oh gott, wie fasst die das denn an, weiß die nicht, wofür das da ist? .. was, die kennt nicht mal kajal oder mascara? was ist das denn für eine..“

 

einen kuchen backen.

meinen ersten kuchen gebacken habe ich .. hm… mit knapp 30. alleine. heimlich. ich wusste noch nicht mal, was eine springform ist. erstmal googlen müssen. heimlich gebacken als überraschung für tobi, wenn der nach einer woche schulung in hannover heim käme. – letztes jahr hat meine freundin, als sie die bilder von meinem geburtstag gesehen hat, gefragt, wie teuer der kuchen war und ob ich kuchen vom konditor nicht zu süß fände. – „hä, was? den hab ich selber gebacken.“ – „was echt!? der sieht so professionell aus, ich dachte, du hättest den in der konditorei bestellt.“ .. ha.

 

also.. da frage ich euch.. wieso sollte ich dann nicht in der lage sein, ein simples, verficktes, kack lied auf dem klavier zu spielen? … OK, VIBRATO, ALSO DAS WERDE ICH NIE KÖNNEN XDDDDDDD nee, aber im ernst.. ich probier das jetzt einfach mal xD .. klavierunterricht nehme ich jetzt erstmal nicht, ich glaube, bei diesen ganzen notendings, da krieg ich .. hirnknoten. da krieg ich den gleichen schwarz-flecken-virus wie die hamster aus meinem albtraum. aber.. auch hier, ich glaube, wenn ich mal echt ein musikinstrument könnte, also auch MIT noten, woah.. das wäre wieder so ein … 10km joggen ding. boah. also ganz ehrlich, das ist für mich .. unvorstellbar. aber genauso unvorstellbar war für mich auch die joggerei, aber nee, DAS IST MAL WIRKLICH UNVORSTELLBAR XD .. aber gut… KEVIN VON DEN BACKSTREET BOYS KENNT MICH, KANN MAN SICH WAS UNVORSTELLBARERES VORSTELLEN? XD

aber ich möchte jetzt zumindest mal versuchen so ein youtube tutorial zu .. dingsen. und ich seh schon, wenn ich das gut finde, dann.. lern ich das auch. .. wobei ich es mir jedoch trotzdem offenhalte, dass ich nach fünf minuten aggressiv rumschreie, heule und das ding nie wieder anfasse. kann genauso gut sein. ich trottel habe aber den fehler gemacht, meine gesangslehrerin zu fragen, welches keyboard sie mir empfehlen würde, ha. spätestens dann, wenn also wieder präsenzunterricht erlaubt ist, bin ich… am arsch. XD gut, wobei der präsenzunterricht vermutlich eh noch tausend jahre auf sich warten lässt, oder?.. keine ahnung, ich blick da mittlerweile nicht mehr durch, wann wie wo was wieder öffnet. aber ja, jetzt, wo meine lehrerin weiß, dass ich mir ein keyboard kaufe, … jupp. ich seh schon, da wird zukünftig der unterricht entsprechend aussehen, denn die bringt einem ja auch das bei. hat sie mir auch öfter schon angeboten, ob sie mir etwas klavierspielen beibringen soll, um sich selbst halt begleiten zu können.

naja.

wisst ihr, was ich gerne können würde? .. ACHTUNG, IHR LACHT JETZT LAUT LOS.

hier, den schnellen teil ab 0:28..

PHAHAHAHA, DAVOR KANN ICH DEN VIBRATO VORWÄRTS, RÜCKWÄRTS UND IM KREIS DREHEND, WÄHREND ICH 50KM JOGGE XDDDDDD..

hach ja. sau gut. immerhin war das keyboard nicht so teuer. ich hab schon mehr geld für größeren scheiß in den sand gesetzt. und ich seh jetzt schon, wie ich .. total demotiviert und aggro heule und verzweifelt bin. wobei ich aber sagen muss, bis auf gestern war das mit dem singen noch nie so. also dass ich wirklich verzweifelt und sauer war, weil ich was nicht konnte. WIRD HIER DAFÜR UMSO ÖFTER DER FALL SEIN =D

 

naja, mehr nicht.. ich.. weiß nicht. ich glaub, ich back jetzt nen kuchen. das kann ich wenigstens lol. SEHT IHR, DAS KANN ICH JETZT! xD UND IRGENDWANN SAG ICH: so mehr nicht, ICH GEH JETZT EVANESCENCE AUFM KLAVIER SPIELEN LOL!

 

suzaku

8 Gedanken zu „Unmöglich.

  1. Liebe Suzaku, ich habe gerade deinen Eintrag gelesen und kann dir sagen: du hast einen zu großen Anspruch an dich selbst. Ich kenne keinen Menschen, der 15km joggt, einen Kuchen backt, der wie aus der Konditorei aussieht, für Fotoshootings schminkt, Vibrato singen und Evanescence auf dem Klavier spielen kann. Viele Grüße, deine Selbstreflexion, die auch nach Ende des TB-Schreibens nicht aufhört, und bisher zu faul war, aufzustehen, um den Kuchen zu backen.

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  2. Viel Spaß mit dem Keyboard! Noten lesen zu können ist gar nicht unbedingt nötig. Es ist aber auch nicht so schwer zu lernen.

    Ich habe zwar nur die erste Minute des Evanescence-Videos angesehen. Das ist nicht schwierig, also wenn du wie beim Singen oder Joggen regelmäßig übst, dann ist das absolut machbar.

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