Decke über den Kopf ziehen.
heute morgen bin ich aufgewacht und war irgendwie todmüde. um vier uhr. eine stunde, bevor mein wecker klingelt. ich war dann noch irgendwie im halbschlaf und habe tatsächlich die stunde gebraucht, um langsam wach zu werden.
gestern abend waren tobi und ich beim friseur. der ist ja in dem ort, wo seine eltern wohnen, bzw. wo auch meine family wohnt und wo mein vater ja im altersheim war. wir waren dann noch zusammen essen und es is später geworden und ich hab mich irgendwie beim kroaten überfressen und seitdem is mir schlecht. auch durch das auto von tobi, ich fahre meistens, wenn tobi und ich zusammen irgendwo hingehen, aber diesmal ist er gefahren, und irgendwie wird mir als beifahrer in seinem auto immer schlecht. und mir ist heute immer noch schlecht, auch durch das überfressen.
gibt irgendwie so viele kleinigkeiten, über die ich schreiben möchte oder eben über die ich berichten könnte, aber ich bin einfach müde und schlecht drauf. ich hau jetzt einfach stumpf alles raus:
habe rausgefunden über tobis eltern, dass meine mutter umgezogen ist. und sie hat eine neue handynummer. cool. theoretisch hätte ich also mittlerweile nur noch über facebook die möglichkeit sie zu kontaktieren. ach. aber im ernst. wozu sollte ich das tun? die alte kann mich am arsch lecken, wenns ihr offensichtlich so leicht fällt, mich direkt auszusortieren.
evanescence vorverkauf war diese woche dann auch noch. tickets für frankfurt und münchen nächstes jahr geschossen. war wieder stressig. hasse vorverkäufe.
backstreet boys announcen heute irgendwas. vermutlich tour. können sich ficken ey. gar keinen bock auf die scheiße. nervt mich. gar keine zeit und keine nerven und kein geld für so einen dreck, aber ich bin opfer und werde trotzdem was buchen. und es wird sicher mit dem nächsten punkt kollidieren.
wollten nach kanada in urlaub, im frühjahr. angebot bekommen. drei wochen und zwei tage für 5600 euro pro person. ich glaub, ich spinn. sprit und verpflegung kommt ja auch noch dazu. alter.
muss noch hong kong planen. keine lust da drauf.
auf arbeit läufts scheiße. generell der firma. nicht, weil es der branche oder der firma an für sich schlecht gehen würde, sondern weil strategisch so viel schief läuft, da hat man schmerzen, wenn man als kleines licht zusehen muss, was von oben runterkommt. aber es laufen zumindest sachen in punkto nasenbohrer. der leistet sich immer mehr, mittlerweile hasst ihn die gesamte gruppe und keiner redet mehr mit ihm, nur noch das alles nötigste.
so, bis hierhin sind das alles luxusprobleme. gut, letzteres vielleicht semi. jetzt kommt aber das, was mich am meisten nervt. und zwar ist das diese offene beziehung. und einhergehend damit nervt mich, dass ich eigentlich nicht wirklich darüber schreiben kann, oder viel mehr will.
als ich die einträge mit dem club online gestellt habe, kam eigentlich in einer tour nur positives feedback, was ich ja schön finde. von wegen, wow, ihr traut euch das. wow, eure kommunikation ist so gut, dass ihr das zusammen machen könnt. wow, wow, wow. – aber das ist ein steiniger weg. ein sehr steiniger weg. und ich weiß aktuell nicht, wo der hinführen soll. ich meine, ja, wir stehen noch ganz am anfang und alles, aber .. ich bin halt so ein 200 km/h-mensch, und am besten so einer, der alles direkt und sofort ausspricht, krass, unverblümt, ohne filter. und als so jemand überlege ich natürlich: wo soll das hinführen? ich meine nicht die nächsten wochen oder monate, sondern .. vielleicht in einem jahr? in zwei, zehn? .. und ich plane hier schon, habe hier schon meine vorgefertigte meinung, von der ich überzeugt bin. ich hab normalerweise einen sehr guten riecher, was menschenkenntnis angeht und dann ist es schwer, mich nochmal von etwas anderem zu überzeugen.
und … ach keine ahnung. wie gesagt, ich kann hier nicht offen sprechen.
ich bin selber mit mir am überlegen, am evaluieren, was meine prioritäten sind und was nicht. und wo ich mich anpassen kann. und wo ich verlangen kann, dass sich an mir angepasst wird. und ob ich mich in der vergangenheit zu sehr angepasst habe, oder zu wenig. und ob das überhaupt irgendwas zur sache tut. oder sich dinge nicht auch einfach verändern.
keine ahnung. das is so ein tag, an dem ich gerne mich nur auf die couch legen, die decke über den kopf ziehen, heulen und von niemandem mehr was wissen würde.
suzaku