Tag 4 in Paris mit den Tuilerien und letztes Slimane Konzert.
so, dann will ich jetzt mal den letzten paris-eintrag schreiben – na obwohl, eigentlich könnte ich sogar noch einen schreiben mit der abfahrt, vielleicht mach ich das sogar. mal gucken. mittlerweile ist paris schon wieder so lange her, also fast zwei wochen, dass ich fürchte, dass ich gar nicht mehr so viel darüber erzählen kann, aber ich denke, so ein bisschen kommts dann bestimmt mit dem schreiben zurück.
der tag begann ganz offensichtlich mit dem frühstück in unserer lieblingslocation „le hameau“.

ich weiß jetzt nicht mehr, ob das an dem tag oder an dem tag danach war, aber nachdem wir ja einmal an der champs-élysées willkürlich in einem anderen café gefrühstückt hatten (das mit der rnb-musik im hintergrund am vortag xD) und das nicht so gut war wie das „le hameau“, wollte ich eigentlich nur noch da frühstücken. tobi und ich sind da eh solche wiederholungstäter, wenn uns was gut gefällt, dann gehen wir da immer wieder hin. (ich höre leise den sushimann lachen XD)
nach dem frühstück sind tobi und ich dann wieder zur metro gelaufen, um zum louvre zu fahren..


wie ich ja schon geschrieben habe, sind in paris ganz viele sehenswürdigkeiten quasi auf einer route hintereinander und da machte es aus unserer sicht am meisten sinn zum louvre zu fahren und von dort aus weiter unsere sightseeing-tour abzuarbeiten.



von dort aus sind wir dann zum jardin des tuileries gelaufen, was direkt daneben ist. die tuilerien kenne ich eigentlich – wie fast alles (XD) – nur von lady oscar. XD da kann ich auch was ganz schlaues droppen, und zwar ist die königsfamilie nach der französischen revolution aus versailles vertrieben worden und lebte dann ab 1789 im palast der tuilerien, quasi bewacht vom volke und unter arrest, bis sie dann 1792 richtig ins gefängnis kamen und ein jahr später durch die guillotine enthauptet wurden, also zumindest der könig und die königin. ALLES DURCH LADY OSCAR GELERNT XD hatte zwar in geschichte immer ne vier oder sogar ne fünf, ABER FRANZÖSISCHE REVOLUTION, DAS KANN ICH! XD
was ich auch witzig fand, war die beobachtung von tobi. und zwar hat tobi dort – und auch an den ganzen anderen sehenswürdigkeiten, wie neulich am eiffelturm, gesehen, wie die typen, die da überall ihr souvenirschrott verkaufen (also so kleine eiffeltürmchen, basecaps und lauter so zeug), vor der polizei untertauchen. und zwar stehen die da überall rum mit einem tuch, wo dann die sachen drauf liegen, und sobald die polizei auf ihrem fahrrad angeradelt kommt, nehmen die das tuch, packen das zeug irgendwo in einen busch oder in eine hecke und tarnen sich als touristen. XD voll witzig. finde das eh lustig, wie tobi solche sachen immer beobachtet, also dem fallen sachen auf, auf die achte ich null lol. und er so: „nö, so haben die das am eiffelturm auch gemacht“ – dachte mir so: hä? – wäre mir niiiie aufgefallen xD
und hier am garten der tuilerien..

das ding fand ich irgendwie cool, also das sah aus wie feuer, aber eigentlich war das nur beleuchteter wasserdampf..

tobi und ich haben uns dann auf dem weg am garten der tuilerien hingesetzt, einfach, weil wir ein bisschen chillen und mal sitzen wollten, aber das war eigentlich eher ungünstig, weil wir danach durch den kiesweg voll staubig und dreckig waren durch die leute, die da die ganze zeit an uns vorbeigegangen sind.

hier gings dann weiter über den place de la concorde – wo übrigens damals die hinrichtung des königs und der königin stattgefunden hat. info wie immer powered by lady oscar XD


von dort ging dann die champs-élysées los, die wir entlangspazieren wollten, allerdings war da eine große, brasilianische parade, wo mega laut getrommelt wurde, gott, war das nervig. da war so viel los, wir sind dann parallel zu der parade hinter der tribüne (wo man eh nicht hindurfte, da war alles abgesperrt) gelaufen, aber eigentlich nur bis zur nächsten metrostation, weils einfach ätzend war. wir wollten halt in ruhe durch die gegend schlendern, hashtag FLANIERMEILE, aber so war das einfach nur ätzend.
so sah das aus, parallel zur parade hinter der tribüne:

und ein stück weiter, hier sieht man die parade ein bisschen bzw. die menschenansammlung..

wir wollten dann weg von dem paradelärm, also sind wir nochmal in richtung geschäfte/stadt, aber irgendwie war das auch nicht so interessant.

wir wollten halt irgendwie noch in ein café bzw. ich wollte eigentlich ein eis, so wie neulich, als wir das pistazieneis gegessen haben, aber irgendwie ist so ne typische eisdiele in frankreich oder in paris oder zumindest in der gegend da nicht so üblich gewesen, haben jedenfalls weit und breit keine gefunden.
das hier war dann schon ein großes stück weiter an der champs-élysées entlang..

wir hatten einfach genug und waren eh müde und deshalb haben wir uns direkt auf den weg zurück ins hotel gemacht. an dem letzten konzerttag war das konzert eh zwei stunden früher angesetzt – also statt wie sonst um 20:00 war es an dem sonntag um 18:00. fand ich, um ehrlich zu sein, etwas blöd, weil erstens war somit die chance weg, richtig essen zu gehen, weil ja 18:00 uhr eigentlich so ne gute abendessen-zeit war und zweitens hat man so auch weniger vom tag, weil man früher beim konzert sein muss. bzw. bissl weniger vorfreude hatte man damit auch.
weil wir wie gesagt nicht schon um 16:00 richtig abendessen gehen konnten, sind wir dann auf dem weg zum salle pleyel nicht abend essen gewesen, sondern haben uns dann für ein café entschieden und haben dort crêpes gegessen – ich meine, das is ja immerhin auch richtig französisch.


das war auch ganz gemütlich da, haben ein bisschen gequatscht und die leute beim vorbeigehen beobachtet.
anschließend ging es ein letztes mal zum salle pleyel.



oh man, ich sags euch. ich hatte den ganzen tag da schon so ein … abschiedsgefühl. also so richtig trauer, dass das jetzt der letzte abend ist. das letzte mal. wir sind dann reingegangen, die gleiche prozedur wie immer, sind direkt zu den zwei typen gelaufen, die mir auch die letzten drei abende die cola zero ausgegeben haben und der hat schon so gelächelt. und ich so zu ihm: „the very last time..“ und er hat schon so gegrinst und genickt von wegen „ja schade“ und ich nehm so meine cola und sage: „see you next tour, hopefully!“ und er meinte lächelnd: „yes!“ hach ja.
und ein letztes mal in den saal gelaufen, ein letztes mal sich von den mitarbeitern an den platz führen lassen..

und das letzte mal die vorfreude, wenn der vorhang noch zugezogen ist..

haaaaaaaaaach ja ;_;
ich hab schon vom ersten tag an mein getränk immer in diese sitzdinger reingestellt, damit man das nicht versehentlich umstößt mit dem fuß – hat sich bewährt und wurde so bis zum letzten konzert weiter fortgeführt xD

wir waren so in der fünften reihe oder so gesessen im linken block, aber eher im rechten teil des linken blocks, quasi zur mitte hin. tobi saß links von mir und rechts von mir war noch ein einzelner sitz, wo eine frau saß, und dann kam der gang, wo ja auch slimane öfter durchlaufen würde, einmal zu „viens on s’aime“, wo er immer willkürlich mit mehreren aus dem publikum tanzt und natürlich davor noch zu dem open mic teil.
die plätze vor uns waren relativ lange unbesetzt und irgendwann kam eine kleine familie, ein paar mit einem kleinen mädchen, und setzte sich auf die drei plätze vor uns. schon als sie hergelaufen sind, dachte ich mir: „oah bitte lass den mann nicht rechts von mir sitzen“, weil der dann die sicht auf die mitte der bühne einschränken würde – und dreimal dürft ihr raten, wo er sich dann hingesetzt hat =D genau, rechts von mir. also vor tobi saß die frau, vor mir das kleine kind und rechts diagonal vor mir der typ, der mir sofort den blick zur bühne hin einschränkte, das konnte ich auch perfekt abschätzen, weil da nämlich schon das klavier von yaacov stand, also dem klavierspieler von slimane, der ja immer das vorprogramm macht. tobi hat dann vorgeschlagen, ob ich nicht mit ihm tauschen möchte, da er ja direkt über das kind hinweg geguckt hat, aber eigentlich wollte ich auch nicht noch weiter weg von der bühne sitzen, vorallem nicht bei den teilen, wo slimane den gang entlang läuft. wir haben ein paar mal die plätze getauscht, um zu gucken, wo ich besser sehen kann und schlussendlich bin ich dann für den opening teil mit yaacov auf meinem platz sitzen geblieben, hab danach aber mich dafür entschieden mit tobi zu tauschen. zumnindest für die ersten drei lieder, die mir ja am wichtigsten sind, und danach könnte ich immer noch wieder mit tobi zurücktauschen, wenn slimane dann durch die gänge geht. ich wusste ja schon, wann das ungefähr sein würde und gerade am letzten konzert war die stimmung eh viel besser (das hatte ich ja an dem samstag schon gesehen), sodass die leute eh die ganze zeit aufgestanden sind – und wenn man dann eh mal steht, ist es ja ein leichtes schnell den platz zu tauschen. das wäre problematischer, wenn alle durchgehend auf ihrem popo sitzen bleiben xD
aber gut, erstmal hat yaacov ein letztes mal das konzert begonnen.

das letzte lied, das, was ich am schönsten finde, habe ich dann komplett aufgenommen, weil ich das so toll fand, wie die lichter zu dem stück abgestimmt waren..
schon da war ich nur am .. genießen und innerlich am verabschieden. das letzte mal, dass man das so sehen würde, das letzte mal konzert in paris. ich weiß, dass man das so nicht so recht nachvollziehen kann, viele sagen ja: „wie kannst du dir mehrfach hintereinander das gleiche konzert anschauen?“, aber man gewöhnt sich sauschnell an so einen ablauf und genauso schnell wird es dir dann wieder entrissen. und für mich waren die symphonique konzerte echt etwas besonderes, weil das einfach eine ganz besondere aufmachung ist mit dem orchester und so in dem rahmen nie wieder kommt. konzerte gibt es viele, die meisten konzerte werden einfach normale konzerte sein, mit musik vom band, tänze, lichter, effekte, aber so diese klassische untermalung mit einem orchester, das kommt nie wieder.
nach der 20-minütigen pause ging es dann los. ich konnte dank dem platz tauschen mit tobi wunderbar sehen, als der vorhang aufging, slimane vor uns stand in diesem orangenen licht und „tempête“ anfing. es gibt hierzu auch keine fotos, denn ich habe mir für das letzte konzert einfach vorgenommen zu genießen, aufzusaugen, zu erleben, zu verabschieden. und das hab ich. schon von der ersten silbe hab ich angefangen zu heulen, egal wie blöd das klingt, aber ich bin auch überhaupt nicht mehr aus diesem abschiedsschmerz rausgekommen, ich hab die ersten drei lieder komplett durchgeheult. und zwar nicht einfach nur so ein bisschen, es gibt so momente, wo man einfach nur weint, aber man kann es steuern, man könnte sich zusammenreißen, wenn es sein müsste. und dann gibt es solches weinen, was sich anfühlt, als würde der schmerz sich direkt in tränen wandeln und aus einem herausfließen, so ein weinen, bei dem man sich denkt: „alter, was ist jetzt los?“, etwas, das man nicht kontrollieren kann. ich denke, ich war schon immer sehr bewusst im erleben, ich war schon immer „mitten im moment“ und hab das leben sehr in mich aufgesaugt, aber seit dem tod meines vaters fühlt sich abschied – egal wovon – noch realer, noch intensiver an.
ich hatte mir eigentlich schon für das konzert am vortag überlegt, dass ich einfach das handy mit einer aufnahmeapp laufen lasse und das komplette konzert tontechnisch aufnehme, aber das hab ich – im nachhinein zum glück – vergessen und habe somit tobi gebeten, ob er sein handy das letzte konzert aufnehmen lässt, was er dann auch getan hat. so hab ich nun das letzte konzert komplett als audio und irgendwie ist das schön, dass es genau das letzte konzert geworden ist, was ich jetzt so komplett habe. ich höre das auch gerade nebenbei beim tippen.
ich kann nicht so viel über das konzert an für sich schreiben, es war „einfach“ ein symphonique-konzert, nur alles war viel intensiver, weil es einfach das letzte war. nicht nur für mich im übigen, sondern für alle, auch für slimane, dem es auch nahe ging, dass seine „paris residency“ vorbei war. er hatte sich zwischendurch – wie davor auch, aber diesmal noch mehr – bei allen bedankt, dass soetwas überhaupt möglich war, er hat sich auch bei jedem einzelnen orchestermitglied namentlich bedankt.


für die momente, in denen slimane durch den gang gelaufen ist, hat tobi mich dann natürlich an den anderen, quasi „meinen“, platz gelassen..
es gab auch noch ein highlight, von dem ich aber schon vorher wusste, dass dies passieren würde. es war mir einfach viel zu LOGISCH. und zwar gibt es einige lieder (bzw. zwei alben) mit vitaa. das ist eine französische sängerin, deren lied slimane damals, als er vor zehn jahren bei the voice teilnahm (und die staffel ja auch gewonnen hatte), bei den blind auditions gesungen hatte, und seither mit ihr auch befreundet ist. eins davon ist „avant toi“, ich mag das lied sehr, und das singt slimane immer im duett mit irgendjemand anderem, also meistens mit einer sängerin von seinen backgroundsängern oder in berlin hat er es mit der sängerin seiner vorgruppe damals performt. in paris sang er das sonst immer mit einer backgroundsängerin und irgendwann mal kam genau die dann vor und ich dachte, sie stimmen jetzt „avant toi“ ein, aber plötzlich hat er ein anderes lied mit ihr gesungen und da war mir klar, dass für „avant toi“ zu hundert prozent vitaa überraschungsmäßig auftauchen würde. da war ich mir eigentlich schon vorher sicher, spätestens da, als am vortag amel bent spontan aufgetreten ist, war ich mir sicher, denn solche überraschungsaktionen machen die öfter und gerade für das letzte konzert MUSSTE quasi irgendwas besonderes passieren. und genau so wars dann auch. ich hatte mir bei „avant toi“ noch überlegt, ob ich von anfang an filmen sollte, also so, dass ich den überraschungsact von vitaa auch komplett mit drauf hätte, aber dann dachte ich mir: „nö, du hast so viel gefilmt, du genießt jetzt“, aber als dann plötzlich vitaa wirklich auftauchte, hab ich dann doch wieder sofort zum handy gegriffen und gefilmt.
beim open mic lief slimane auch wieder durch und dieses mal war ein paar dabei, die waren echt gut, die hat slimane sofort auf die bühne geschickt und das obwohl das schon die ersten waren, die er angesprochen hatte.
was ich auch süß fand, war, dass slimane beim open mic sogar einen vom orchester hat singen lassen, der halt auch gerne singt, aber das war jetzt nicht so besonders, also vom gesang her, das stell ich jetzt nicht online xD open mic find ich eh generell nur so semi interessant, ist ja klar.

irgendwann kam auch wieder dieser orientalische teil, den hab ich dann auch mal mitgefilmt, weil ich das bisher bei keinem konzert aufgenommen hatte..
eigentlich wollte ich versuchen, dass slimane mich bei „viens on s’aime“ sieht, also die deutsche wiedererkennt (XD), nicht unbedingt, dass er mit mir tanzt, aber zumindest mich sieht. nur deshalb wollte ich an den platz, der näher an dem gang war. neben mir saß ja dann so eine frau, die war – wie ich später festgestellt habe – glaub ich, ein größerer fan. die hat nämlich auch mit der blonden, dicken von „vorgestern“ nach dem konzert länger gesprochen, also diesem hardcore-fan mit den zig selfies, der beim abfangen nach dem konzert draußen neben mir stand.
slimane ist ja dann bei „viens on s’aime“ von der bühne runtergelaufen, ist ein paar reihen geradeaus gelaufen und hat dann tatsächlich die neben mir aufgefordert zu tanzen, also wenn ich einen platz weiter rechts gesessen wäre, wäre ich das vielleicht gewesen ;_; xD gesehen hat er mich nicht, aber das war mir klar, denn slimane hat ja immer son bissl scheuklappen auf, das hab ich ja auch schon draußen gemerkt bei den selfies xD IST HALT NICHT SO WIE BSB. XD
das war das video, das ich dann währenddessen aufgenommen habe:
hinterher hab ich die neben mir gefragt, ob ich ihr das video schicken soll, die war da total begeistert und hat sich gleich bedankt. ich denk mir halt, wenn jemand „meinen moment“ filmt, würde ich das video auch gerne haben wollen und wenn ich ihr das schicke, tut das mir oder meinem video ja keinen abbruch. ich meinte dann gleich, sie soll mir nach dem konzert ihre nummer geben, dann schicke ich es ihr per whatsapp. ich hab dann aber hinterher relativ schnell gecheckt, dass die son hardcore fan ist, also anfänglich war die noch so „ehrfürchtig“ von wegen „omg danke danke“ und nach dem konzert war die schon eher so … „jo, eins meiner hunderttausend millionen videos mit slimane“ – hat sie zwar so nicht gesagt, aber sie wirkte so. aber jo, hat schon gepasst.
ich hatte mich natürlich spätestens bei dem open mic teil wieder beruhigt mit meiner heulerei, aber alles, was danach wieder lief, was irgendwie emotionaler war oder mir irgendwie nahe ging oder lieder, die mir wichtig waren oder ich mag, kamen mir wieder die tränen. sei es bei „il faut que tu saches“, wo slimane mit yaacov und seinem backgroundsänger vorne sitzt und singt, das lied, das mich immer an joe erinnert (witzigerweise an dem abend dann aber nicht mehr), weil ich das ja damals, als das mit joe auseinander ging, immer gehört habe, oder bei „comme un oiseau“, was ich beim fahrrad fahren oft gehört habe und mich daher an die ganzen morgende erinnert, wenn ich an den kornfeldern vorbeigeradelt bin.
ganz schlimm wars auch bei „tourner la tête“, das ist das vorletzte lied, was er am klavier mit seinen backgroundsängern singt. ich wusste gar nicht, dass das eigentlich gar kein lied von slimane selber ist, sondern dass das lied von amel bent im original ist, auch wenn slimane es geschrieben hat. aber gott, ich hatte es ja zwischenzeitlich schon in einem anderen eintrag geschrieben, aber ich finde das lied so schön und so traurig irgendwie.
das hier hab ich auf youtube gefunden, das ist „tourner la tête“ von einem der symphonique konzerte, weil ich es selber ja nicht aufgenommen habe in dem letzten konzert.
tja und dann kam das letzte lied, „mon amour“, sein esc lied, und somit dann auch der abschluss.
zum abschluss wurden auch diese schilder und luftballons verteilt, bzw. schon als wir reingelaufen sind, das war halt so eine fanaktion, wo sie einem erklärt haben, wann man die schilder hochhalten soll.
joa und dann wars vorbei. ich muss sagen, danach war ich dann nicht mehr so traurig wie während des konzerts, da wars dann halt einfach … vorbei. aber schön wars, so schön.
was auch so komisch war, war, als wir rauskamen und es einfach strahlender sonnenschein gab. so seltsam aus einem konzert rauszukommen und es ist noch hell.

hat mich irgendwie total an tokio erinnert, als yukari und ich bei den backstreet boys konzerten waren, da in tokio die konzerte nicht so spät sein dürfen aufgrund des lärms, sodass da die konzerte auch total früh schon zu ende waren.
tobi und ich wollten danach noch essen gehen, weil wir ja noch nicht wirklich was zu abend gegessen hatten. wir hatten schon im vorfeld nach einem restaurant geguckt und ein steakhouse gefunden. also tatsächlich war das nur so ne semi-gute lösung, es gab halt einfach nix bessseres, ich wollte ja was richtig hart französisches, aber das restaurant vom vortag, was ja dann doch geschlossen hatte, war sonntags zu. am eingang des steakhouse standen auch schon einige leute an, die auf einen tisch gewartet haben, einige sogar ebenfalls vom slimane konzert kommend. wir warteten da dann auf einen tisch in der schlange und – das find ich so lustig, wenn es auch nix besonderes oder halt nur was kleines ist – die leute hinter uns haben dann mit uns auf französisch geredet. ich meine, klar, wenn man da steht und kein wort spricht und somit sich als ausländer „enttarnt“ – ich meine, in deutschland würde ich auch einfach auf deutsch zu jemandem etwas sagen, wenn derjenige mir jetzt optisch nicht komplett irgendwie vom ausland erscheinen würde. aber ich finde das immer sehr schön, sehr … hm… zugehörig. wie als ob ich auch ein teil von „ihnen“ sein darf. ich weiß, das klingt bescheuert, aber fühlt sich für mich einfach so an, das wird sich auch mein leben lang so anfühlen, weil ich dafür einfach viel zu lange „außenvor“ war (und teilweise immer noch bin), was frankreich, franzosen und die französische sprache angeht.
UND NATÜRLICH MUSSTE ICH ETWAS HART FRANÖSISCHES BESTELLEN XD .. also was richtig, richtig… hardcore war. hab dann einfach chatgpt ein bild von der speisekarte geschickt und gefragt, was das krasseste ist XD und .. ja. ähm. ich hab dann so eine wurst bestellt, eine innereienwurst XD


also die wurst sieht ja ganz normal aus, ne? … DENKT IHR VIELLEICHT. wartet, hier, so sah das angeschnitten aus:

alter. KOTZ. ich sags euch, schon als die das serviert hat, hat das so nach eingeweide gestunken, also das hat gerochen wie irgendwelche pansen für hunde oder so, ach was, NOCH SCHLIMMER. alter, das hat so übel gerochen, dass tobi fast schon keinen bock mehr auf sein essen hatte (von mir ganz zu schweigen XD). also schon vom geruch allein wäre einem fast das kotzen gekommen und das schlimme ist, das hat noch viel schlimmer geschmeckt als der geruch. liebe leute, ich hab ja schon viel gegessen, von schnecken, würmer, insekten, maden, meerschweinchen, was weiß ich, aber DAS DA, das hat echt den vogel abgeschossen. ich hab schon nach dem ersten bissen fast gekotzt, so übel wurde mir. ohne schrott jetzt. ich hab tapfer dann mit angehaltener luft (XD) ganz schnell gekaut und es versucht so runterzuschlucken, dass ich weder was schmecke, noch was rieche, aber nach der hälfte, nach meinem letzten bissen, hab ich würgen müssen (XDDDD), sodass ich dann aufgehört hab und sagte: „sorry, ich KANN das nicht weiteressen, sonst kotz ich auf den tisch.“ – alter, war das widerlich. also ich kann echt sagen, das war mit abstand das EKELHAFTESTE, was ich JEMALS in meinem leben gegessen habe xD
aber madame suza muss ja immer alles probieren, IST JA NICHT SO ALS HÄTTE MICH CHATGPT NICHT GEWARNT XDDD

ich hab dann unbedingt was leckeres hinterherschießen müssen, deshalb hab ich profiteroles bestellt xD

anschließend sind tobi und ich wieder zum hotel zurückgelaufen und das war dann somit der letzte tag paris mit dem letzten slimane konzert ;_;
mehr nicht, vielleicht schreib ich noch einen eintrag für die abfahrt am nächsten tag, mal sehen.
suzaku